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Das Recht, dumm zu sein
Über die Gefahr, sich auf Übersinnliches zu verlassen:
James Randi im Gespräch
Der Zauberkünstler James Randi hält nichts vom Glauben an Übernatürliches. Seine "James Randi Educational Foundation" hat sich zum Ziel gesetzt, angebliche paranormale Phänomene zu untersuchen. Wer es schafft, unter wissenschaftlich-objektiven Bedingungen übernatürliche Fähigkeiten nachzuweisen, kann sich bei Randi eine Million Dollar abholen. Weder Astrologen noch Wünschelrutengänger oder Homöopathen haben das bisher geschafft.

Aus dem Zauberkünstler wurde die Gallionsfigur des Skeptizismus: James "the amazing" Randi warnt davor, leichtfertig auf paranormale Phänomene zu vertrauen.
Quelle: [1]

Astrologie: Weitverbreiteter Aberglaube
Quellen- und Lizenzangaben
[titel], randi.org, Rames Randi Educational Foundation[1], randi.org, Rames Randi Educational Foundation
[2], randi.org, Rames Randi Educational Foundation
[3], David Richfield, GNU Free Documentation Licence 1.2
Diskussion
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Peter Thomas schrieb am 8. September 2010 um 12:32 Uhr:
Wie kann man aus eigener Erfahrung wissen, dass ein Medikament über den Placebo-Effekt hinaus wirkt? Es fühlt sich ja nicht anders an, je nachdem wie es wirkt. Und ich nehme nicht an, dass sie einem ihrer Kinder absichtlich Placebos und dem anderen homöopathische Arzneien gegeben haben. Abgesehen davon, dass zwei (oder meinetwegen zehn) Versuchsteilnehmer noch eine beschränkte Aussagekraft hätten und das ganze optimalerweise doppelblind durchgeführt werden sollte.
Und die erfolgreiche Behandlung von Tieren ist hinreichend bekannt? Na klar, die spanische Hofreitschule schwört auch auf Granderwasser, damit ihre Pferde gesünder sind. Nur wenn man das ganze untersuchen will, wird nie eine entsprechende Signifikanz erreicht.
Ich kenne nur Studien bei denen sich zum Beispiel 200 Mäuse nach homöopathischer Behandlung zum Teil irgendwie anders verhalten haben. Das ist aber noch nicht wirklich ein Wirksamkeitsnachweis.
Vielleicht bin ich aber auch in dem Punkt nicht auf dem neuesten Stand. Wenn dem so sein sollte, freue ich mich über Hinweise zu besseren Studien.
Und ob die Wissenschaft, die es auf unserem Planeten gibt die einzig wahre ist, da verstehe ich die Frage nicht ganz.
Erstens beschränkt sich die Wissenschaft ja nicht auf unseren Planeten und zweitens gibt es nicht "eine" Wissenschaft. Sobald eine "plausiblere" Beschreibung der wahrnehmbaren Welt vorliegt, passt sich die Wissenschaft ohnehin an.
Monika Weiss schrieb am 20. Juli 2009 um 11:54 Uhr:
Ich übereinstimme mit allem, was der Wissenschafter schreibt, nur mit der Homöopathie bin ich nicht einverstanden:
Ich weiß aus eigener Erfahrung (auch Behandlung der Kinder), dass die Medikamente nicht nur durch den Placebo-Effekt wirken, und zwar auch solche nicht, die nicht nur "Grippe-Mittelchen" sind!
Die erfolgreiche Behandlung von Tieren ist hinreichend bekannt!
Weiters darf man nicht vergessen, dass Homöopathie "herhalten" mußte, wo die Allopathie einen Menschen bereits dem Tode geweiht hatte!!!
Sonst hätte diese Form gar nicht groß werden können!
Oder wie erklärt sich Herr Randi sonst, dass eine verzweifelte Frau, Hahnemann (den Begründer der Homöpathie) zu sich rief, nachdem ihr Mann im Sterbebett (erkrankt an Syphillis) vom Arzt bereits seinem Schicksal überlassen wurde?! Der Mann wurde geheilt!
Das ist nachzulesen im "Origon", dem ersten Werk von Hahnemann und rief große Verwirrungen in der "Fachwelt" hervor!
Auch ich bin "Parapsychologischen Phänomenen" gegenüber bis heute nicht abgeneigt, denn wer sagt, dass die Wissenschaften, die es auf unserem Planeten gibt, die einzig(wahre) ist ?!?!
Wer sagt, dass wir die einzigen "Größen" im Universum sind, und zudem unbeeinflussbar durch andere / mächtigere Intelligenzen ?!?!
Dennoch ist mir mein unmittelbares Umfeld näher!
Ich selbst interessiere mich für jegliche höhere Wissenschaft und Forschung, doch als Kind als ich´s noch nicht besser wußte, glaubte auch ich an Gott ...!
Dominik Grafenhofer schrieb am 8. Juni 2009 um 11:56 Uhr:
@Zischinsky/@Florian Aigner:
Anscheinend kann es durchaus auch eine Art von Placebo-Effekt bei Tieren geben. Folgende Untersuchung an herztransplantierten Ratten deutet jedenfalls darauf hin:
http://www.konditionierung.de/allergie_2.htm
Florian Aigner schrieb am 7. Juni 2009 um 16:23 Uhr:
Dass Homöopathie auch bei Säuglingen und Tieren zu wirken scheint, ist nicht überraschend. Wer seinem Kind Präparate gibt, an deren Wirkung er fest glaubt, wird jede Besserung des Gesundheitszustandes des Kindes auf diese Präparate zurückführen.
Vielleicht überträgt sich die innere Sicherheit der Eltern, dass die Krankheit vorübergehen wird, auch tatsächlich auf das Kind. Beweis für eine "Wirkung" des Präparates ist das noch lange nicht. Dafür wäre ein Doppelblind-Versuch nötig - und bei solchen Tests schneidet Homöopathie eben nicht besser ab als Placebos.
Zischinsky schrieb am 9. Mai 2009 um 12:32 Uhr:
Ich bin Arzt und kann ihrem Artikel nur zustimmen.
Frage zur Homöopathie: diese wirkt angblich auch bei Säuglingen und Tieren. Erklärung dafür?
LG.WZ


